ABC – Methode

Werden Sie gesund – bleiben Sie gesund – Ihr Wille entscheidet
Die ABC – Methode
Elmar Rieder erklärt, wie sie funktioniert.
Für
-Ulla
-Kristine
-Alex
und einigen anderen, denen ich helfen durfte.
…ich habe diese Methode nicht erfunden – nur niedergeschrieben. …jeder weiß, dass er auf seinen Körper achten sollte, um den Geist gesund zu halten.
Ich beschreibe eine Möglichkeit… und wünsche Ihnen Alles Gute!
©JMAVerlag Kristine Tinesz 86450 Gessertshausen
www.jm-artwork.de email des Autors: riederk@web.de
Dieses Buch darf in jedweder Form kopiert, veröffentlicht und weitergegeben werden.
ISBN-Nr. 978-3-943285-01-7
ABC – Methode
1. ABC-Methode Was ist das?
Eine Einführung
Die ABC-Methode ist eine Möglichkeit, sich selbst zu stärken. Sie kann in vielen Bereichen helfen, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Sie kann Beschwerden lindern oder verhüten.
ABC bedeutet: Auto Brain Communication und meint damit nichts anderes, als auf das eigene ICH zu hören, sich nach innen zu wenden, seinen Körper, Geist und Seele wahr zu nehmen und auf Alarmzeichen zu reagieren.
Tiere haben dafür ihren Instinkt - Menschen auch. Nur leider sehr oft "wegtrainiert".
Vielleicht haben Sie, wie der Verfasser, auch schon die leidvolle Erfahrung gemacht, dass die Alternativmedizin meist teuer ist und viele Anbieter nur Ihr Geld wollen. Vielleicht haben Sie schon viel Geld ausgegeben für ökobiologische Mittelchen, biophotonische Nahrungsergänzungsmittel, diverse Lehrbücher, Geräte, Kapseln, usw.
In den meisten Fällen sollten Sie auf solche Anbieter und deren Mittelchen verzichten. Wunderwasser-Verkäufer gab es schon im Mittelalter und wird es immer wieder geben.
Natürlich gibt es Arzneien aus der Natur, die durchaus wirksam sind. Ich verzichte auf detaillierte Beschreibungen ebenso wie auf die Aufzählung von Krankheitsbildern, usw.
Das Internet bietet hierzu Informationen in Hülle und Fülle.
Die ABC-Methode will VON IHNEN nichts – im Gegenteil: FÜR SIE! Völlig kostenlos!
Versprochen!
2. Die Auto Brain Communication-Methode
Woher kommt sie?
Entwickelt habe ich diese Methode aus eigener leidvoller Erfahrung.
Aufgrund eines Autounfalls bin ich behindert und weiß, wovon ich rede. Zudem verfüge ich über eine umfassende Lebenserfahrung, auch in negativen Bereichen. Ich bin lange im Rollstuhl gesessen und hatte ständig ziemlich starke Schmerzen. Ich habe mir ernstlich überlegt, ob ich dieses Leben beende. Früher war ich gerne und oft im Ausland unterwegs, mein Weg hat mich nach Asien geführt, ich war in Nordafrika und in Osteuropa. Und, egal ob in Osteuropa, Asien oder Nordafrika - überall war das Gesundheitswesen und die Art der Menschen, mit Krankheiten um zu gehen, völlig anders als hier. Aus diesen meinen eigenen Erfahrungen wurde mir bewusst, dass der Ansatz in Deutschland, mit Krankheiten umzugehen, sehr oft falsch ist.
Vielleicht ist es in Vergessenheit geraten, sich auf sich selbst und seine „innere Stimme“ zu besinnen – ich habe es getan und mir geht es gut dabei. Freunden und Bekannten habe ich diese
Erkenntnis weitergegeben – vielen konnte ich helfen.
3. Die ABC-Methode Wie wirkt sie?
Ich möchte eines klar stellen: ein Beinbruch lässt sich weder mit Reiki noch mit Bachblütentherapie heilen.
Hier ist ganz klar die konventionelle Medizin gefragt. Ich stelle die konventionelle Medizin keinesfalls in Frage.
Wenn Sie aber unter Spannungszuständen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Unwohlsein, Verdauungsbeschwerden, Nervosität, Prüfungsängsten, Beschwerden unklarer Herkunft, vorübergehenden Angstattacken usw. leiden - warum zum Teufel bezahlen Sie für irgendwelche dubiosen Mittelchen ne Menge Geld?
Besinnen Sie sich auf sich selbst!
Auf Ihre Kraft zur Selbstheilung!
Auf Ihre Ressourcen!
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen!
Daher der Name: Auto Brain Communication.
Kommunizieren Sie mit sich selbst!
Hören Sie auf Ihre innere Stimme, richten Sie Ihren Blick nach innen, betrachten Sie sich selbst.
Lieben Sie sich selbst!
Das Prinzip für ein positives Leben ist eigentlich so simpel, dass man sich fragen muss,
wieso es immer mehr in Vergessenheit gerät.
Tiere werden sehr viel seltener krank als Menschen.
Normal lebende Tiere brauchen keinen Arzt und schon gar keinen Psychiater.
Sie denken nicht über Umstände nach. Das lässt, stark vereinfacht, den Schluss zu, dass eine Menge Krankheiten beim Menschen ihren Ursprung in der Seele, in der Psyche des Menschen haben, sie sind sozusagen psychosomatischen Ursprungs.
Heilt man die Seele, verschwindet die Krankheit.
Hält man die Seele gesund, tritt diese Art von Krankheit nicht auf. Hier kann die ABC-Methode durchaus richtig und angebracht sein und eine echte Hilfe. Ohne Kosten!
Unser erster Schritt sollte sein, Prinzipien zu minimieren: Ändere, was Du nicht haben willst. Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst. Lerne, zwischen Beidem zu entscheiden. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Aber es ist der erste, der wichtigste Schritt!
Deutschland hat wohl eines der besten Gesundheitssysteme überhaupt, keine Frage.
Aber es wird immer teurer und ich erlaube mir, die Frage zu stellen:
muss ich wirklich bei jedem Bauchgrimmen sofort zum Arzt? Brauche ich wirklich bei jedem Kopfschmerz sofort eine 20er Packung Tabletten? Ist es nicht sinnvoller, sich zu fragen:
WARUM habe ich Kopfschmerzen? WOHER kommen sie?
Erst, wenn ich diese Fragen geklärt habe, komme ich zur Frage: WIE bekämpfe ich Kopfschmerzen?
Ob Kopfschmerzen eine organische Ursache haben, kann nur der Arzt feststellen.
Ein Bandscheibenvorfall muss konventionell behandelt werden.
Lungenentzündung lässt sich nicht wirksam mit Kamillentee behandeln.
Das heißt, noch einmal, ich stelle Sinn und Nutzen der konventionellen Medizin nicht in Frage! Ich bin kein Wunderheiler, der Ihnen verspricht, z.B. einen Tumor "abbeten" zu können".
Aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis hört man gerne auf meinen Rat. Darauf bin ich ein bisschen stolz.
Man muss sich mögen! Dies ist ein weiterer Punkt. Wenn ich mich mag, wenn ich mit meiner Umwelt im Reinen bin, dann habe ich bereits einen sehr großen Schritt in Richtung ZUFRIEDENHEIT" getan.
Und das bedeutet: Zufriedenheit ist das oberste Ziel.
Wenn diese Stufe erreicht ist, hat die Krankheit keine Chance. Aber verwechseln Sie Zufriedenheit nicht mit RESIGNATION!
Zugegeben, schwierig, denn oft fügt man sich, obwohl man eigentlich gar nicht will.
Jetzt kennen Sie das oberste Ziel: ZUFRIEDENHEIT! Dorthin soll unser Weg führen!
Ich bin kein Arzt und kein Heilpraktiker. Ich bin nur ein Mensch jenseits der Fünfzig, der aufmerksam durchs Leben geht, auf sich selbst und andere hört, andere Meinungen respektiert und ich bin immer neugierig. Ich hinterfrage alles und bilde mir meine Meinung vorsichtig nach langer Überlegung. Ich habe mich sehr oft mit Heilkundigen gerade in arabischen Dörfern unterhalten, ich habe versucht, die Lebensweise der Menschen dort zu verstehen, ich war immer daran interessiert, zu erfahren, warum etwas so ist und nicht anders. Wieso gibt es in den meisten sogenannten "unterentwickelten" Ländern keine Zivilisationskrankheiten in dem Ausmaß wie hier? Keine Diabetes, keine Hypertonie, keine MS, keine Infarkte, usw.
Bleiben wir beim Thema Kopfschmerzen. Beispiel: Sie glauben, die Schmerzen rühren daher, weil Sie in der Arbeit (und/oder Familie) beinahe ständig Streß haben. Sie möchten diese Schmerzen gerne loswerden, wissen aber nicht, wie.
Den Arbeitsplatz zu wechseln kommt nicht in Frage, die Familie zu verlassen, auch nicht. Also was tun?
Wenn Sie bisher aufmerksam gelesen haben, kennen Sie die Antwort:
Ändern Sie sich selbst. Ändern Sie Ihren Standpunkt, lernen Sie, gelassen zu reagieren, eignen Sie sich eine neue Sichtweise an!
Verändern Sie den Blickwinkel! Es ist wie beim Fotografieren: solange Sie Ihren Standort (Sichtweise) nicht verändern, bleibt der Blick der gleiche, egal welche Brennweite Sie benützen.
Wenn Sie nur die Vorderseite eines Hauses sehen, ist es egal, ob Sie ein Tele oder ein Weitwinkel benützen - um die Seite oder gar die Rückseite zu sehen, müssen Sie um das Gebäude herum gehen. Die große Gefahr liegt in der Bequemlichkeit. Der liebe Gott hat die Welt nun mal so erschaffen, dass wir die Tauben, die wir essen wollen, erst mal fangen müssen.
"Um das Gebäude herum gehen", kann z.B. heissen: Lernen Sie meditieren! Mit "meditieren" meine ich: sich konzentrieren!
Hand auf´s Herz: Haben Sie nicht oft das Gefühl, zu WISSEN, was zu tun ist, Sie KÖNNEN aber nicht? DAS ist Ihr PROBLEM.
Eine kleine Übung: setzen Sie sich bequem in eine ruhige Ecke und versuchen Sie, fünf Minuten lang an eine brennende Kerze zu denken. An nichts anderes. Nur die Kerze! FÜNF MINUTEN! Eine unendlich lange Zeit!
Schaffen Sie das? Ehrlich sein! Schaffen Sie es, JEDEN TAG bei offenem Fenster 15 Minuten Gymnastik zu machen? Sehen Sie, was nützen die verschiedenen Methoden und Konzepte wie Feng Shui, Dorn, Reiki, Feldenkrais, Schroth, Dr. Clark, Bachblütentherapie, Bioresonanz und all die anderen Möglichkeiten, wenn die Problematik nicht da bekämpft wird, wo sie entsteht - in Ihrem Inneren, an der Ursache!
Dabei wollen und können diese Zeilen vielleicht helfen. Ich bestreite nicht, dass die genannten Methoden helfen können, aber sie sind erst der ZWEITE Schritt! Ich glaube nicht, dass es eine Therapie gibt, die es uns ermöglicht, immer den bequemsten Weg zu gehen.
SIE müssen den ERSTEN SCHRITT tun. SIE müssen WOLLEN. Machen Sie den ERSTEN SCHRITT. Ein kluger Kopf äußerte: auch der beste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Kein Arzt, kein Psychiater, niemand kann Sie zwingen, den richtigen Weg zu gehen. Man kann Ihnen den richtigen WEG ZEIGEN - GEHEN müssen Sie ihn alleine.
Ich weiß, wovon ich spreche, auch ich bin gerne faul, ich genehmige mir gerne ein unvernünftiges Stück Schokolade oder auch ein Gläschen, aber ich kann es vor mir selbst vertreten und bin damit zufrieden. Ich peinige mich nicht mit einem schlechten Gewissen.
Ich schlafe deswegen nicht unruhig.
Zusammenfassung:
1. Minimierung der Prinzipien, damit auch Erweiterung der Toleranz und Streßabbau!
2. Eigenliebe. Liebe Deine Eigenarten, stehe dazu! Sei und bleibe, wie Du bist!
3. Überwindung der Bequemlichkeit. Vielleicht der schwierigste Punkt. Leider! Aber man muss! 4. Fehler machen (dürfen) und dazu stehen. Weg mit dem Streben nach Perfektion.
Ziel ist eine wirkliche, innere Zufriedenheit mit sich selbst und seiner Umwelt!
Dieses Ziel ist sehr schwer zu erreichen, aber der Weg lohnt.
3. Die ABC-Methode Wie wirkt sie?
Sie wirkt nicht bei jeder Krankheit, kann aber bei Störungen, die ihren Ursprung im psychosomatischen Bereich haben, eine sehr wirksame Methode sein, Beschwerden zu lindern bzw. zu verhüten.
Psychosomatisch bedeutet ja, wie bereits angedeutet: Ursprung aus der Seele, der Psyche.
Ich wage zu behaupten, dass sehr viel mehr Krankheiten, als viele glauben, ihren Ursprung
im seelischen Bereich haben.
Dazu haben mich u.a. folgende Überlegungen gebracht: wie ich bereits oben erwähnt habe,
gibt es in vielen Ländern, die wir gerne als unterentwickelt bezeichnen, eine ganze Reihe von Krankheiten nicht oder nur in weit geringerem Umfang. Diese Behauptung können Sie leicht überprüfen. Sehen Sie im Internet nach, ob Diabetes in Afrika eine Rolle spielt. Oder MS. Oder Infarkt-Krankheiten. Ich folgere daraus, dass wir in bestimmten Bereichen degeneriert sind.
Wir haben uns in eine Situation gebracht, die Körper und Geist nicht so ohne weiteres verkraften.
Wenn ich einen Motor ständig Vollgas fahre, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ziemlich schnell den Geist aufgibt, sehr hoch. Wenn ein Motor defekt ist, dann hilft kein Super-Öl, kein Additiv und kein Schmier-Zusatz. Der Motor ist einfach hin! Ich möchte bei diesem Beispiel, obwohl es unvollständig ist (das liegt in der Natur eines Vergleichs), bleiben. Natürlich gibt es Hochleistungsmotoren, die ständig am Limit laufen können. Diese werden regelmäßig gewartet, zerlegt, gereinigt, sind feingetunt, usw. Wenn Sie 3 mal im Jahr echten, erholsamen Urlaub machen können, wenn Sie Arbeit haben, die Ihnen keinen Stress bereitet und Freude macht - dann sind auch Sie ohne Probleme zu Höchstleistungen fähig. Weil eben das ganze Drumherum stimmt! Sie müssen nicht mit Ihrem Schicksal hadern, Sie haben Erfolg, Sie haben Ihr Auskommen, Sie werden geliebt, Sie müssen keine Angst um Job und Zukunft haben, Sie leisten sich Hobbys, die Sie befriedigen - Sie sind ein ZUFRIEDENER Mensch, ein echter Glückspilz. Wir sind wieder bei unserem Zauberwort Zufriedenheit! Kein Mediziner wird bestreiten wollen, dass ein wirklich zufriedener Mensch weitaus weniger anfälliger ist für eine ganze Reihe von Krankheiten. Es gibt dicke, aber zufriedene Menschen, die sind kerngesund und werden uralt. Es gibt schlanke Nichttrinker, Nichtraucher, die früh sterben. Auch hier könnte ich ein Beispiel aus meinem unmittelbaren Umfeld anführen. Sicher ist also: Wirkliche Zufriedenheit ist ein sehr wirksamer Schutz gegen eine Reihe von Krankheiten. Menschen in anderen Ländern leben nicht so kompliziert wie wir, sie sind zufriedener, sie leben nicht so materialistisch, sie nehmen das Leben, wie es kommt, sie reagieren flexibel, ohne groß nach zu denken.
Wie erreiche ich Zufriedenheit? Eine schwierige Frage, die nicht einfach zu beantworten ist.
Wenig nachdenken? Mag sein, aber das Denken lässt sich nicht abschalten! Viel Nachdenken? Mag sein, viele Philosophen wurden steinalt, viele wurden aber auch verrückt.
Alles nehmen, wie es kommt? Wer das kann, ist schon beinahe auf der sicheren Seite.
Wie lässt sich das Denken steuern? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten, Meditation, Schmerz, Erfahrung, Gefühl, usw. All diese Faktoren beeinflussen unser Denken. Wir müssen aber lernen, unser Denken so zu beeinflussen, das es für uns positive, d.h. krankheitsverhütende Wirkung hat. Vielleicht kennen Sie die Geschichten indischer Gurus und Fakire, die sich ein Schwert ganz durch den Bauch stechen, ohne zu bluten und ohne sich groß zu verletzen. Das gibt es wirklich und zeigt, wie man seinen Körper beherrschen kann, wenn man will.
Der WILLE dazu ist entscheidend. Ihre erste Übung zur Willensbildung sollte die Entspannung sein. Nehmen Sie sich die Zeit, zu entspannen. Wenn Sie dabei einschlafen, ist das auch ok. Versuchen Sie am 3. Tag der Entspannung eine erste Konzentrationsübung. Denken Sie an die bereits oben erwähnte brennende Kerze. Versuchen Sie das immer wieder. Kleine Hilfestellung: schreiben Sie nieder, wie die Kerze in Ihrer Vorstellung aussieht. Ist es eine große, dicke, kleine, ganze, halb runter gebrannte? Flackerte die Flamme, stand sie auf einem Ständer, usw.
Sie werden sehen, so ist es kein Problem, sich 5 Minuten gedanklich mit einer Kerze zu beschäftigen. Wiederholen Sie diese Übung ruhig ein paar Mal. So lange, bis es Ihnen keine Mühe mehr macht, auf Befehl, zu jeder Zeit, 5 Minuten an diese Kerze zu denken.
Natürlich, auch hierzu ist Ihr starker Wille erforderlich, Ihre Motivation. Aber ist es nicht besser, ein bisschen Zeit zu opfern als viele Euros für ein paar Kapseln "CoBenzinehm", weil die das Leben werbewirksam angeblich mindestens um den Faktor 3 verlängern? Wie gesagt: Ihr Wille ist entscheidend.
WILLE IST TRAINIERBAR.
Es ist wie beim Sport. Mag sein, wenn Sie heute mit dem Jogging beginnen, sind Sie nach spätestens 2 Minuten außer Atem. Joggen Sie trotzdem jeden Tag! Nach 4 Wochen halten Sie viel länger durch! Die Ausdauer kommt mit dem Training. Auch beim Willens-Training. Machen Sie Konzentrationstraining, tun Sie Dinge, die schon längst tun wollten, sich aber nie dazu aufraffen konnten. Tun Sie es! Trainieren Sie Ihr Gedächtnis mit Memory, mit Zahlenspielen, mit Telefonnummern, mit Gedichte lernen. Der erste Schritt, seine Instinkte wieder zu erlangen, ist Gehirntraining mit dem Ziel, sich auf sich selbst konzentrieren zu können. Keine Einflüsse von außen durchdringen zu lassen. Sie kommen wahrscheinlich dann zu Erkenntnissen, die Sie bisher nicht wahrgenommen haben. Sie können sich auf eigenen Befehl entspannen. Können Sie sich vorstellen, wie Ihnen zumute ist, wenn eine Fernsehkamera auf Sie gerichtet ist und Millionen von Zuschauern starren gerade auf Sie? Wenn Sie sich soweit entspannen können, dass Sie mit diesem Zustand locker umgehen können, wenn Ihnen Ihre Natürlichkeit nicht abhanden kommt, dann sind Sie auf dem Weg zur Zufriedenheit einen großen Schritt weiter.
Der nächste Schritt ist, sich zu erforschen, sich zu fragen: welche Probleme habe ich?
Welche Probleme belasten mich wirklich?
Der Mensch hat ein Bewusstsein, und dieses Bewusstsein macht ihn auch zu einem Meister im Verdrängen.
Einerseits Gott sei Dank! Ohne Verdrängungsmechanismus wären wir sehr rasch an den Grenzen unserer psychischen Kräfte angelangt und vermutlich nicht lange lebensfähig.
Andererseits kann ein Zuviel an Verdrängung Auslöser für Störungen unterschiedlichster Art sein. Lauschen Sie also Ihrem Unterbewusstsein, durchforschen Sie es. Es gibt sicher auch in Ihrem Leben verdrängte Ereignisse, z.B. aus Ihrer Kindheit, die Ihnen heute noch, unbewusst, zu schaffen machen. Vielleicht war es eine Keilerei auf dem Schulhof, die Sie verloren haben, vielleicht war es ständige Unterdrückung durch Geschwister, vielleicht hat man Ihnen als kleines Kind die tollsten Schauergeschichten erzählt, wenn Sie nicht folgsam waren, möglicherweise hat Ihnen Ihre erste große Schulhof-Liebe eine Ohrfeige verpasst, weil Sie versucht haben, Sie zu küssen... und und und.
Hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Versuchen Sie, alles, wirklich alles, ans Tageslicht zu zerren und neu zu beurteilen. Verarbeiten Sie solche Erlebnisse nachträglich durch Ablage in Kategorie "Wesentlich" und "Unwesentlich". Der nächste Schritt könnte sein, endlich einmal etwas zu tun, was Sie schon lange tun wollten. Belohnen Sie sich zwischendurch doch einmal selbst. Sprechen Sie sich mit Ihrem Partner/in ab, wenn Sie mal etwas Verrücktes tun wollen. Eröffnen Sie sich selbst einen neuen Horizont! Vom Bungee bis zur Whisky-Poker-Party ist alles drin. Nur: machen Sie das mal! Lassen Sie sich solch ein Erlebnis nicht entgehen.
Was haben wir bis hierher erreicht?
Sie können sich entspannen, Sie haben alte Problemfälle aufgearbeitet und Sie können sich selbst belohnen.
Der nächste Schritt liegt nun darin, Dinge gelassen zu sehen, um sie mit Überlegung und Vernunft vielleicht zu ändern. Nicht aus einer Spontaneität heraus, das gelingt nur selten. Erinnern wir uns an den ersten Satz unserer Grundsätze: Dinge, die ich nicht mag, ändere ich! Auch hier unser größter Feind: die eigene Bequemlichkeit. Und in manchen Fällen Angst. Mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich nicht zur Partnertrennung oder gar zum Partner-Betrug aufrufen, aber es ist doch so: sehr viele Beziehungen sind nur noch existent, weil man zu bequem ist, sein Leben neu zu gestalten, sich neu zu orientieren. Gut, in vielen Fällen kommt Angst vor dem Alleinsein hin zu, aber warum eigentlich? Bin ich wirklich von einer anderen Person lebens-"abhängig"? Nein, nein. Wenn ich ehrlich bin, ist es nur die Bequemlichkeit. Andere Wohnung, Bier selber holen, selber waschen, selber kochen oder aber auch Finanzen selber regeln, sich selber um´s Auto kümmern, selber handwerklich betätigen müssen, usw.
Nur selten kommt der Aspekt der finanziellen Abhängigkeit zum Tragen. Und wenn ich meinen Willen soweit unter Kontrolle habe, dass ich ihn beherrsche, dann ändere ich auch Dinge, die mir nicht gefallen und die ich ändern kann. Auch wenn es gegen die eigene Bequemlichkeit ist.
Nun gibt es bedauerlicherweise viele Dinge, die einfach nicht zu ändern sind. Sie sind gegen Globalisierung, aber Sie werden kein Jota daran ändern! Hier haben wir unsere nächste Maxime:
Dinge, die ich nicht ändern kann, an zu nehmen! Ich akzeptiere sie!
Menschen, die das können, sind zu beneiden, denn wenn Ihre Zeit zu Ende geht, ist der Abschied von dieser Welt viel leichter als bei Leuten, die bestimmte Dinge nicht akzeptieren k ö n n e n ! Dieses Akzeptieren von unabänderlichen Ereignissen, Dingen, usw. ist ein weiterer sehr wichtiger Punkt zur Erlangung von Zufriedenheit.
Sicher ein großes Problem hier ist, dass es sich nicht leicht unterscheiden lässt zwischen Akzeptanz und Resignation. Resignation wird meistens irgendwann zur ätzenden Säure, die einen unmerklich von innen her auffrisst. Es nagt an einem, sagt der Volksmund nicht zu Unrecht. Wir müssen uns also daran gewöhnen, bestimmten Dingen Gelassenheit entgegen bringen zu können, sie sind nicht zu ändern, akzeptieren wir sie.
Vielleicht ist der Unterschied zwischen Akzeptanz, einer Vorstufe zur Zufriedenheit, und Resignation daran erkennbar, dass wir einer Sache, die wir akzeptieren müssen, unterschiedlich begegnen. Sind wir mit der Sache an sich "zufrieden", wir akzeptieren sie, können wir uns damit beschäftigen, vielleicht kosten wir diese Sache aus, vielleicht wollen wir neue Erkenntnisse daraus gewinnen, während wir bei einer Resignation schnellstmöglich versuchen, die Sache, den Vorfall, das Ereignis, zu vergessen bzw. als erledigt zu betrachten.
Zwischendurch sei die Frage erlaubt: wie definiert sich Zufriedenheit? Ich verzichte auf herrschende philosophische Lehrmeinung.
Zufriedenheit ist ein subjektives Gefühl, das jeder für sich anders empfindet.
Der theoretische Zustand der Zufriedenheit ist ein vollkommener. Wunschlos glücklich! Keinerlei Bedürfnisse! Absolut keine. Alles! ist in bester Ordnung!
Machen wir uns klar, dass ein solcher Zustand in der Praxis nicht erreichbar ist, spätestens, wenn ich Hunger bekomme, ist dies ein Ausdruck meines Bedürfnisses, zu essen. Einzig mit Drogen kann ein solcher vollkommener Zustand erreicht werden, das mag mit ein Grund für die hohe Rückfallquote sein, denn wer diesen Zustand kennt - keine Bedürfnisse mehr zu haben - wird ihn nicht mehr missen wollen. Darauf näher ein zu gehen, würde den Rahmen hier sprengen.
Der Mensch ist von Natur darauf ausgerichtet, neugierig zu sein, nicht zu rasten, immer Neues zu suchen. Es kann also keine Zufriedenheit sein, absolut nichts mehr zu tun.
Für viele ist der Weg das Ziel.
So mancher Rentner fühlt sich überflüssig und deshalb miserabel, obwohl er vorher jahrelang davon geträumt hat, in Rente zu gehen und endlich Zeit zu haben. Zeit für was?
Nur in den allerwenigsten Fällen wird jemand zufrieden sein, weil er absolut nichts zu tun hat. Vielmehr ist man mit dem, was man tut, einverstanden, ich identifiziere mich mit meinen Handlungen. Das bringt Zufriedenheit, Zu seinen Handlungen stehen. Dazu gehört auch, wie bereits erwähnt, dass ich mal aus dem Rahmen falle, dass ich mich belohne, dass ich Fehler mache, dass ich Fehler habe. Ich bin einfach ich!
Hand auf´s Herz – was hier geschrieben steht, wissen Sie eigentlich! Also reagieren Sie!
Ich habe oben geschrieben, dass ein defekter Motor auch mit SuperOil und Additiven nicht wieder her zu stellen ist. Sie mögen sich denken, dass dies auf den Menschen nicht zu trifft,
hier können ergänzende und substantive Maßnahmen sehr wohl helfen, den Gesundheitszustand wieder her zu stellen. Das ist richtig; der Mensch ist keine Maschine, obwohl er sich in vielen Fällen durchaus mit einer vergleichen lässt.
Natürlich ist das, was ich bisher zur Entspannung, zur Willensbildung, usw. geschrieben habe, verallgemeinernd. Aber ich möchte ja, dass diese Zeilen wirklich von Jedem verstanden werden.
Sie wissen wahrscheinlich, zur Entspannung gehört ganz klar mehr, als sich nur bequem hin zu setzen und auf sich selbst zu konzentrieren. Es gehört dazu meist aufgrund von Zwangshaltung im Beruf und im täglichen Leben auch Gymnastik, es kann Rückenschule erforderlich sein, usw. Zum Gesundleben gehört natürlich auch die richtige Ernährung.
Betrachten Sie deshalb diese Zeilen nur als ein wichtiges Hilfsmittel auf Ihrem Weg zur Gesundheit. Die Zufriedenheit, die ich hier propagiere, ist nur eine Komponente,
wenn auch eine wesentliche, dazu.
Es gibt tausende von Büchern über Hunderte von Themen, die letztendlich alle die Gesundheit zum Ziel haben. Aber die allermeisten berühren immer nur Teilbereiche, und Bücher haben nur einen Zweck: ihrem Verfasser die Taschen zu füllen und/oder diverse Hilfsmittel zu verkaufen, deren Wirksamkeit sehr oft umstritten ist. Deshalb stelle ich diese Zeilen für so wenig wie möglich zur Verfügung. Und, weil ich weiß, wie wichtig eine innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit ist.
Ruhe und Zufriedenheit ist das A und O der Gesundheitsvorsorge.
Bisher bleibt dieser Aspekt ziemlich unbeachtet. Möge sich dies ändern.
Die Schulmedizin hat, gerade weil sie leistungsabhängig ist, gar nicht die Zeit dazu,
denn Zeit ist erforderlich.
Sie betrachtet den Patienten nicht als Ganzes, sondern beschränkt sich auf das Therapieren
der bekannten Symptome.
Wenn ich aus psychischen Gründen eine Neurodermitis habe, genügt es einfach nicht,
mir Cortison auf die Haut zu schmieren, ich muss die seelische Ursache beseitigen.
Ob man dazu jetzt Yin und Yang sagt, ob man Energieflüsse meint, ist eigentlich völlig egal.
Wenn Sie hier eine Aufzählung diverser Krankheitsbilder und ihrer Behandlungsmethoden vermissen, möchte ich Sie noch einmal auf das Internet verweisen, wo es unzählige Seiten mit Fachwissen gespickten Seiten gibt; wo für jede Krankheit das absolut 100 %ige Kraut angeboten wird.
Ob eine Art Wäscheklammer für´s Ohr um 39 Euro im Teleshop bis hin zum Weizengrassaft, das Glas für 5 Euro. Das sind beinahe 10 Mark. Spätestens jetzt sollte doch der Verstand einsetzen…
Noch ein einfaches Beispiel. Kaufen Sie mal Ascorbinsäure. Ascorbinsäure ist Vitamin C.
Wenn Sie zuviel davon einnehmen, scheidet Ihr Körper das Zuviel an Vitamin C einfach aus. Und nun kaufen Sie mal ein Marken-Vitamin-C-Präparat. Da ist weit weniger Vitamin C drin, kostet aber gleich ein Mehrfaches.
Sie dürfen also diese Seiten gerne so sehen, wie ich Sie verstanden wissen möchte:
als Aufklärung.
Sie sind der Meinung, dass man sich mit starken Kopfschmerzen nicht wirklich entspannen kann? Das ist richtig! Gerade eine wirkliche Migräne kann einen bis zum Selbstmord treiben.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Man wünscht nur noch Dunkelheit, Ruhe und sehnlichst das Ende dieser grausamen Schmerzen.
Aber fangen Sie an, sich zu entspannen, wenn Sie keine Kopfschmerzen haben.
Man kann Kopfschmerzen vorbeugen! Aber es ist nicht mit der Erkenntnis getan, dass Spaziergänge an der frischen Luft helfen können. Sie können es, aber erst, wenn Sie nicht lustlos dahintrotten, sondern sich daran wirklich erfreuen können. Genießen Sie das, was Sie sehen. Achten Sie auf Ihre Umwelt, pumpen Sie Ihre Lungen bewusst mit frischer Luft voll, atmen Sie bewusst!
Versuchen Sie, jeden 10. oder auch 30. Atemzug mit einer netten Erinnerung zu verbinden. Schaffen Sie sich so eine Kette von Ereignissen, an die Sie sich auch nach dem Spaziergang noch erinnern können. Eine schöne Blume, ein besonderer Baum, eine dicke Wurzel, eine bestimmte Wolkenformation... der Möglichkeiten gibt es viele. Das. was Sie tun, muss Genuss sein, und nicht nur der Zweckmäßigkeit entspringen.
Verweilen Sie zwischendurch, lockern Sie Ihre Glieder, machen Sie leichte Gymnastik. Sie werden sich wundern, wie gut Sie sich nach 14 Tagen fühlen.
Geben Sie nicht gleich auf, wenn es nicht schon am 3. Tag klappt.
Ihr Körper hat die Schindereien jahrelang ertragen. Erwarten Sie nicht, dass er sie in 3 Tagen wieder los wird. Immerhin ist der menschliche Körper sehr anpassungsfähig und behält einen einmal erreichten Zustand bei. Das lässt sich nicht von Heute auf Morgen korrigieren.
Achten Sie immer wieder auf Ruhe. Das bedeutet nicht, dass Sie fortan wie eine Schnecke durch´s Leben gleiten sollen, obwohl mir kein Fall bekannt ist, in dem eine Schnecke einen Kreislaufkollaps oder gar Infarkt gehabt hätte.
Man kann durchaus schnell, sogar hektisch, reagieren. Nehmen Sie als Beispiel Piloten oder Formel 1-Fahrer und viele andere Berufe, in denen man sehr schnell und sicher reagieren muss.
Trotzdem sind diese Leute kerngesund.
Weil sie sich entsprechend trainieren und Ausgleich gönnen! Das ist wichtig!
Der Mensch ist durchaus darauf ausgerichtet, schnell zu reagieren. Das ist ein lebensnotwendiger Mechanismus aus grauer Vorzeit. Fluchtinstinkt, Adrenalinstoß, usw.
Ich setze dieses Wissen um derlei Reaktionen als bekannt voraus.
Wenn ich überraschend in eine Situation gerate, die einen starken Adrenalinausstoß zur Folge hat, muss meinem Körper auch die Möglichkeit gegeben werden, diesen wieder abzubauen. Im Normalfall renne ich einer Gefahr davon oder kämpfe, ich bewege aktiv meine Muskeln, dadurch wird das Adrenalin abgebaut, mein Kreislauf beruhigt sich, mein vegetatives System wird wieder herunter gefahren.
Was aber, wenn ich mich z.B. in der Arbeit, im Büro oder im Auto furchtbar aufregen muss?
Ich könnte platzen vor Wut, aber ich kann meinen "Gegner" nicht einfach umhauen.
Für solche Situationen ein kleiner Tipp: fahren Sie abends in den Wald und schreien Sie Ihre Wut hinaus! Zum Beispiel. Oder basteln Sie sich eine Zielscheibe mit dem Aussehen Ihres ungeliebten Gegenübers.
Laden Sie Ihren Zorn nicht auf Ihren Partner ab, er würde es nicht verstehen und Erklärungen "danach" sind immer nur zweite Wahl.
Stress ist nicht gleich Stress. Die Wissenschaft unterscheidet zwischen "gesunder Stress" und "ungesunder Stress". Meines Erachtens ist dieser Ansatz falsch.
Stress im eigentlichen Sinne ist immer ungesund. Wenn ich schnell reagieren muss, wenn ich viel zu leisten habe, dann mag das eine Belastung sein, aber kein Stress.
Erst, wenn ich diesen Belastungen nicht mehr gewachsen bin, wenn sie mein Innerstes erreichen, dann habe ich STRESS. Und dieser Stress macht krank.
Wir alle wissen, dass wir in Zeiten der Globalisierung und Rationalisierung ständig wachsenden Anforderungen ausgesetzt sind. Dadurch werden immer Menschen krank, die pharmazeutische Industrie verdient sich eine goldene Nase und Menschen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, verkaufen Hilfsmittel aller Art, ohne die Ursachen anzugehen.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang finde ich immer wieder diverse Zeitungsinserate: "Manager, Golf, Reiten, Tennis, Segeln, Tauchen, sucht..."
andernorts behauptet der Manager, einen 16 Stunden Arbeitstag zu haben.
Bitte, wann hat dieser Mensch Zeit für all die Hobbys, die er hat?
Betrachten Sie doch einmal die Art der Arbeit.
Natürlich ist es Termindruck, verantwortungsvolle Entscheidungen, und so weiter, aber es ist Abwechslung und er nimmt Möglichkeiten des Ausgleichs wahr. Wenn ein Manager jeden Tag 10 Stunden an der Drehbank im Akkord schaffen müsste, abends in eine 3 Zimmer-Wohnung, wo die Kinder plärren, im Geldbeutel gerade soviel, dass er sich höchstens zweimal im Monat ein Restaurant und einmal im Jahr Urlaub leisten kann, dann würde auch der beste Manager, der sonst "16 Stunden arbeitet", wahrscheinlich krank.
Es ist also auch die Qualität der Arbeit, die einen krank machen kann. Nur: in den meisten Fällen habe ich darauf wenig Einfluss.
Wir müssen also wieder eines tun: akzeptieren, wo ich nicht ändern kann. Abfinden mit Gegebenheiten.
Wenn ich den ganzen Tag an einer Drehbank stehe, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich irgendwann Schmerzen in den Beinen und Durchblutungsstörungen bekomme.
Da nützt mir der Kastanienextrakt und der Fußbalsam nur wenig. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen, den ganzen Tag auf einem Fleck zu stehen. Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn aus solchen Zwangssituationen heraus gesundheitliche Störungen auftreten.
Was bleibt - speziell in diesem Fall? Hinlegen, Beine hochlagern,
Kneipp-Güsse, bequeme Schuhe, sich entspannen.
Uralter Schnee von gestern? Richtig!
Wieso tun Sie es dann nicht?
Wieso kaufen Sie Fußbalsam, topmodische spitze Schuhe und sitzen dann noch in beinahe kauernder Haltung auf einem Stuhl oder Bank? Wenn schon Stuhl, dann lümmeln Sie sich doch in diesen Stuhl, machen Sie es sich bequem. Ist doch kein Vorstellungs- oder Verkaufsgespräch...
Angeblich gibt es in Amerika viel weniger Beinleiden als in Europa. Weil dort Beine hochlagern schon beinahe zum guten Ton gehört. Dafür gibt es die beinahe 10-fache Anzahl von Psychiatern, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, na ja.
Fazit:
Eine wirkliche Entspannung ist sehr wichtig.
Richtig zu entspannen ist eine individuelle Angelegenheit. Die für Sie richtige Methode der Entspannung müssen Sie selbst heraus finden. Probieren Sie es!
Wenn es abends eine Flasche Wein ist, dann ist es halt eine Flasche Wein.
Ich kenne eine alte Dame mit 95, die täglich ein paar Schnäpschen trinkt.
Noch ziemlich gesund und geistig fit. Und warum soll sie das nicht tun? Mit 95…
Entspannung ist der erste wichtige Schritt zur Zufriedenheit.
Erst dann kann man neutral denken und überlegt handeln. Denken Sie daran.
Ich wünsche Ihnen Entspannung, Ruhe, Zufriedenheit und das notwendige Quentchen Glück!